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13.03.2015

AB IN DEN CONTAINER - ABER RICHTIG

Zweckverband Abfllwirtschaft Kreis Bergstraße begrüßt großen Willen in der Bevölkerung zur Entsorgung alter Textilien und ausgedienter Schuhe in Sammelcontainern // Kleidung sollte verpackt, Schuhe gebündelt sein


Ausgediente Schuhe, alte Kleidung: In Sammelcontainern, wie in Städten und Gemeinden an vielen Stellen aufgestellt, können sie von Bürgern kostenfrei entsorgt und so der Wieder- und Weiterverwertung zugeführt werden. Dabei gilt es allerdings einige Punkte zu beachten, der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) weist aktuell darauf hin.
Wohin mit Kleidung und Schuhen die, aus welcherlei Gründen auch immer, ausgedient haben? Inzwischen gibt es vielerorts Sammelcontainer. Sie sind fester Teil einer kommunalen Infrastruktur. Der Weg zu den Containern ist für nicht wenige Bürger eine Selbstverständlichkeit wenn sie alte Textilien und Schuhe entsorgen möchten. „Wir freuen uns, dass das Angebot gut angenommen wird“, sagt Gerhard Goliasch vom Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße. Der Verband stellt zunehmend mehr Container im Kreisgebiet auf und erweitert so seinen Service zur Getrenntsammlung von Wertstoffen.

„Ökologisch und ökonomisch ist es durchaus sinnvoll, Textilien und Schuhe die nicht mehr benötigt werden der Wieder- und Weiterverwertung zukommen zu lassen. Der Restmüll ist definitiv der falsche Platz dafür“, erklärt Goliasch. Allerdings, so heißt es beim ZAKB, sind einige Vorgaben zu beachten, damit die wirtschaftliche Wieder- und Weiterverwertung überhaupt möglich ist. Bei Schuhen heißt dies, dass sie nur paarweise und gebündelt in den Container geworfen werden sollen. „Schuhe gehören nun mal zusammen, auch bei der Entsorgung. Nur so können sie aus den Altkleidern unproblematisch heraussortiert und sinnvoll wiederverwertet werden“, betont Goliasch. Der ZAKB bittet deshalb Schuhe grundsätzlich paarweise gebündelt einzuwerfen.

Kleidung sollte immer verpackt entsorgt werden. Und welche Textilien können in die entsprechenden Container geworfen werden? Kleidung jeder Art, aber auch Decken, Bettwäsche, Haushaltswäsche und Vorhänge haben dort einen Platz. Manches, was auf den ersten Blick gleichfalls dieser Auflistung hinzugefügt werden könnte, gehört dagegen nicht in einen Container für Alttextilien. Der ZAKB zählt auf was fehl am Platz ist: Kopfkissen, Bettdecken, Stoffreste, Schneiderabfälle, verschmutzte oder nasse Textilien, Matratzen, Badgarnituren, Teppiche, Hausmüll, Kunststoffe und Papier werden benannt.

Zugleich wird vom Zweckverband darauf hingewiesen, dass das Wildentsorgen von Müll rund um die Container, wie es immer wieder zu beobachten ist und das bei Anliegern, Passanten, Stadtverwaltungen und beim ZAKB für Verdruss sorgt, nicht zulässig ist. Das Abstellen von Müll oder Sperrgut an den Sammelcontainern ist verboten und wird als Ordnungswidrigkeit behandelt und mit Bußgeld geahndet. Grundsätzlich hat sich das System der Getrenntsammlung von Restmüll und Wertstoffen wie es der ZAKB im Kreisgebiet betreibt bewährt. Die Container in den Stadtgebieten haben darin ihren festen Platz.