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16.05.2022

IST WASSERSTOFF DIE ZUKUNFT?

ETAplus-Netwerk Südhessen zu Gast


Mitglieder des ETAplus-Netwerk beim Rundgang durch die Anlagen des ZAKB | Thomas Neu / IHK Darmstadt

„Ist Wasserstoff der Treibstoff der Zukunft?“ Dieser Frage gingen die Mitglieder des ETA-plus-Netzwerks und interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer bei einer Veranstaltung über die Möglichkeiten alternativer Antriebe im Transport- und Schwerlastverkehr auf den Grund. Darüber hinaus stellte der Zweckverband Abfallwirtschaft des Kreises Bergstraße seine unterschiedlichen Erzeugungsanlagen für Erneuerbare Energien vor und erläuterte die Herausforderungen eines klimafreundlichen Flottenmanagements.

Aus der Hochschule Rhein-Main stellte Frau Prof. Dr. Birgit Scheppat die unterschiedlichen Antriebstechnologien wie Biodiesel, Wasserstoff und e-Fahrzeuge mit ihren Vor- und Nachteilen für den Einsatz im Transportsektor gegenüber. „Im Rahmen der Energie- und Verkehrswende spielt Wasserstoff eine Schlüsselrolle. Besonders im Transport- und Schwerlastverkehr wird Wasserstoff der Treibstoff der Zukunft sein“, sagte Niclas Wenz, Energieexperte bei der IHK Darmstadt während des Netzwerktreffens. „Der klimafreundliche Umbau unserer regionalen Wirtschaft ist die größte Herausforderung der nächsten Jahre und bietet gleichzeitig große unternehmerische Chancen. Deshalb freue ich mich sehr, dass der Zweckverband gemeinsam mit dem Landkreis Bergstraße die Initiative ETA-Plus Südhessen mit guten Beispielen unterstützt und weiter bekannt macht“, so Wenz.

ZAKB gestaltet Energiewende im Kreis Bergstraße aktiv mit

„Durch die Nutzung von Sonne, Biomasse und Deponiegas gestaltet der ZAKB seit vielen Jahren die Energiewende im Kreis Bergstraße aktiv mit“, erklärt Sascha Bocksnick, Geschäftsführer des ZAKB. „Alternative Antriebe auf Basis elektrischer Energie oder Wasserstoff für unsere Sammelfahrzeuge bieten grundsätzlich neue Chancen, einen weiteren Beitrag zu leisten. Allerdings sind die Hürden derzeit noch sehr hoch“, betont Bocksnick. Zum einen sind die entsprechenden Fahrzeuge deutlich teurer im Vergleich zu den gängigen Diesel-LKW, zum anderen erschwert es die bisher fehlende Infrastruktur, eine nennenswerte Anzahl von Sammelfahrzeugen alltagstauglich zu laden bzw. tanken. „Wir beobachten kontinuierlich den Markt und prüfen unsere Möglichkeiten. Dank des ETA-Plus Netzwerks haben wir darüber hinaus nun die Gelegenheit, uns mit weiteren Expertinnen und Experten auf diesem Feld auszutauschen“, so Bocksnick.

ETA-Plus Netzwerk

Neben dem Landkreis Bergstraße unterstützen auch die benachbarten Kreise Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau und Odenwald sowie die Wissenschaftsstadt Darmstadt das Netzwerk ETA-Plus Südhessen als Multiplikatoren. Das Netzwerk ist Teil der Bundesinitiative Energieeffizienz- und Klimaschutz-Netzwerke. Derzeit sind elf südhessische Unternehmen sowie fünf regionale Partner aktiv. Beim offiziellen Initiierungstreffen Ende letzten Jahres setzten sich die Gründungsmitglieder ein gemeinsames Einsparziel: Sie wollen in den kommenden zwei Jahren 1.000 Tonnen CO2-Emissionen vermeiden. Weitere Unternehmen können sich zukünftig dem Netzwerk anschließen und einen Beitrag für mehr Energieeffizienz und Klimaschutz in der Region Südhessen leisten.