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14.01.2015

KOMPOSTIERBARE TÜTEN - LAUT UMWELTBUNDESAMT UMWELTSCHÄDLICH

Es klingt so verlockend: Die Küchenabfälle einfach in den Beutel stecken und alles bleibt sauber - nichts tropft und nässt. Und die Tüte wird guten Gewissens in die Biotonne gestopft. Es steht ja "biologisch abbaubar" drauf oder "kompostierbar".


 Alles gut? Von wegen! Denn auch diese Beutel sorgen für Probleme bei der Weiterverarbeitung des Biomülls. Denn "kompostierbar" darf Material immer dann genannt werden, wenn es innerhalb von rund drei Monaten vollständig verrottet. Das ist aber bei weitem nicht schnell genug für die Abfälle, die in der neuen Biogasanlage des ZAKB in Heppenheim weiterverarbeitet werden sollen.

Unabhängig davon müssen Plastikbeutel nach der Anlieferung aus dem Müll aussortiert werden. Dabei kann nicht auch noch unterschieden werden zwischen kompostierbarem und nicht kompostierbarem Material.

Laut Umweltbundesamt ist die Kompostierung biologisch abbaubarer Plastiktüten zudem der umweltschädlichste aller Entsorgungswege. Die Kompostierung solcher Beutel trage weder zum Aufbau von Humus bei, noch würden Nährstoffe für Pflanzen zur Verfügung gestellt. Organische Küchenabfälle lassen sich aber auch mit anderen Hilfsmitteln sauber entsorgen. Alte Zeitungen können da genauso helfen wie Papiertüten - diese werden im Handel sogar in einer speziell verstärkten Ausführung für den Biomüll angeboten.

Bergsträßer Anzeiger, 14.01.2015 seg