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23.06.2020

TAG DER DASEINSVORSORGE

Der ZAKB als Dienstleister für die Gesellschaft - Wir sind für SIE da!


Tag der Daseinsvorsorge: Wir sind für SIE da! | Bild: Sidenstein

Frühmorgens das Haus verlassen, die Tonne an die Straße ziehen, am Abend nach der Arbeit ist sie geleert: Was im ersten Moment selbstverständlich erscheint, wie Strom aus der Steckdose, Wasser aus dem Hahn oder Internet über die Luft, bedeutet bei einem genaueren Blick vor allem eins: Lebensqualität – und Daseinsvorsorge in Deutschland. Dafür steht auch der ZAKB.

Wesentlicher Bestandteil im Alltag jedes Bürgers
„Als kommunaler Entsorger verstehen wir uns als Dienstleister für die Gesellschaft“, so Gerhard Goliasch, Geschäftsführer des ZAKB. „Wir kümmern uns um die Abfälle aller Haushalte im Kreis Bergstraße und sind damit ein wichtiger Bestandteil im Alltag von rund 270.000 Bürgerinnen und Bürgern. Darauf machen wir gemeinsam mit vielen kommunalen Unternehmen aus ganz Deutschland am heutigen Tag der Daseinsvorsorge aufmerksam“, so Goliasch weiter.

25 Weltreisen durch Städte und Gemeinden
Damit die Abfälle und Wertstoffe der Bergsträßer die richtigen Wege gehen, sind nahezu täglich rund 100 Fahrer und Müllwerker mit 51 Fahrzeugen bei jedem Wetter auf den Straßen unterwegs. Auf ihrer Reise durch die Städte und Gemeinden legen sie jährlich etwa 1.000.000 Kilometer zurück – eine Strecke, die 25 Mal um die Erde reicht. Aus den circa 225.000 Abfallbehältern im Kreisgebiet sammelten sie vergangenes Jahr rund 16.000 Tonnen Altpapier, 28.000 Tonnen Restabfall und noch einmal 28.000 Tonnen Bioabfälle ein. Im Auftrag der privatwirtschaftlichen Dualen Systeme holt unsere Tochtergesellschaft Energie und Dienstleistungs GmbH  etwa 9.000 Tonnen Gelbe Säcke ab.

Wertstoffhof-System ermöglicht wohnortnahe Entsorgung
Für Abfälle, die nicht in die Behälter Zuhause passen, bieten wir den Bürgern und Gewerbetreibenden eine wohnortnahe Entsorgung über seine 19 Wertstoffhöfe und Sammelstellen an – egal, ob nach einer Renovierung, Entrümplung oder ausgiebiger Gartenarbeit. So wurden dort im Jahr 2019 beispielsweise circa 19.000 Tonnen Pflanzenabfälle angeliefert. Für Sondermüll wie Verdünner, Lacke oder Frostschutzmittel hält das Umweltmobil jedes Jahr an 80 Standorten im ganzen Kreisgebiet. Gebrauchte Kleider und Schuhe können Bürger an 130 Containern einwerfen.

„Der ZAKB ist weit mehr als ‚nur‘ die Müllabfuhr. Wir bieten den Menschen eine Vielzahl von Angeboten, um ihnen den Umgang mit Abfällen und Wertstoffen in ihrem Alltag zu erleichtern. Nicht zuletzt sind wir auch im Energiesektor tätig, ein weiterer Bereich der Daseinsvorsorge“, erklärt Goliasch.

Licht und Wärme für Patienten, Schüler und Bürger
So erzeugen wir in unserer Biogasanlage aus den Garten- und Küchenabfällen der Bergsträßer grünen Strom, Wärme und hochwertigen Kompost. Im Heizkraftwerk in Heppenheim verfeuert er eigenen Holzbrennstoff, um damit das Kreiskrankenhaus, das Fachärztezentrum, die Vitos-Klinik, die Konrad-Adenauer-Schule und das angrenzende Wohngebiet mit Wärme zu versorgen. Weiterhin produziert ein Biogas-Blockheizkraftwerk Strom, der ins öffentliche Netz eingespeist wird. Die anfallende Wärme wird ebenfalls zum Heizen genutzt.

Auch die ehemalige Kreismülldeponie in Lampertheim eröffnet Chancen für die Energiegewinnung: Im Inneren zersetzen sich langsam, aber stetig die rund 5.000.000 Tonnen eingelagerter Abfall. Dabei entsteht Deponiegas, das über einen Generator verwertet wird. Auf dem grünen Hügel hat der ZAKB eine der größten Fotovoltaik-Anlagen Hessens errichtet, die jedes Jahr Strom für über 500 Haushalte produziert. Weiterhin sind viele Dächer von Anlagen, Hallen und Gebäuden ebenfalls mit Sonnenkollektoren ausgestattet.
Insgesamt erzeugten wir mit unseren Anlagen 2019 rund 11,6 Millionen Kilowattstunden Strom und 15,2 Millionen Kilowattstunden Wärme. Das reicht rechnerisch aus, um 2.586 Haushalte bzw. 675 Haushalte mit Energie zu versorgen. Gleichzeitig werden umgerechnet 6,9 Millionen Kilogramm CO2 und 1,3 Millionen Liter Heizöl eingespart. Dadurch leisten wir einen großen Beitrag zur Energiewende vor Ort.