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01.09.2015

ZAKB UND MVV SETZEN BEWÄHRTE PARTNERSCHAFT FORT

Unterschrift unter Vertrag zur thermischen Verwertung von Restmüll und Gewerbeabfällen aus dem Kreis Bergstraße // Idee der regionalen Zusammenarbeit hat Bestand


Der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) kann auch künftig einen Teil der Restabfälle aus den Haushalten des Kreisgebietes und der Gewerbeabfälle in der Anlage des MVV in Mannheim verbrennen lassen. Ein entsprechender Vertrag ist jetzt von Vertretern beider Seiten in den Räumen des ZAKB in Lampertheim-Hüttenfeld unterzeichnet worden. Der ZAKB kann so sein Konzept der kurzen Wege und regionalen Partnerschaften auch an dieser Stelle fortsetzen. Das Foto zeigt (von links): ZAKB-Verbandsvorsitzenden Kreisbeigeordneten Matthias Schimpf, ZAKB-Geschäftsführer Gerhard Goliasch, MVV-Umwelt-Geschäftsführer Marcus Bracht und MVV-Umwelt-Prokuristin Nicole Chappell.

Ein Großteil der Restabfälle aus den privaten Haushalten im Kreis Bergstraße sowie der Gewerbeabfälle aus dem Kreisgebiet werden auch künftig in Mannheim entsorgt. Das haben jetzt Vertreter des Zweckverbands Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB), an der Spitze Verbandsvorsitzender Kreisbeigeordneter Matthias Schimpf sowie Geschäftsführer Gerhard Goliasch, und der Umwelttochter der MVV (früher Mannheimer Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft) mit ihren Unterschriften unter einen über zunächst 5 Jahre laufenden Vertrag besiegelt. Unterschrieben wurde die Vereinbarung am Sitz des ZAKB in Lampertheim-Hüttenfeld. Damit setzt der Bergsträßer Abfallzweckverband auch in Zukunft auf eine bewährte Partnerschaft. Im Müllheizkraftwerk der MVV-Umwelt auf der Friesenheimer Insel wird der Restmüll verbrannt. „Die so genannte thermische Verwertung wie sie hier vorgenommen wird, ist ein umweltfreundliches Verfahren zur Entsorgung von Abfällen, die nicht wiederverwertet werden können. Der MVV betreibt diesen Prozess in Anlagen, die den neuesten Standards entsprechen“. Die dabei entstehende Energie wird in Strom umgewandelt und ins öffentliche Netz eingespeist. Zudem werden Industriebetriebe mit Dampf beliefert.

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße hatte einen Teil der Entsorgung der Restabfälle aus Haushalten und Gewerbeabfällen europaweit ausgeschrieben, nachdem bestehende Verträge mit dem MVV ausgelaufen waren. Am Ende des Verfahrens zeigte sich, dass der bisherige Partner aus Mannheim auch für die Zukunft die besten Konditionen bieten konnte. „Wir freuen uns, dass wir die seit Jahren bestehende gute Partnerschaft fortsetzen und die Idee regionaler Zusammenarbeit leben können“, betont Gerhard Goliasch und fügt hinzu: „Der ZAKB setzt bei der Müllentsorgung wo dies machbar ist auf kurze Wege, um die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten. Das ist hier gegeben.“ Gleiches gilt für eine zweite Partnerschaft im gleichen Bereich: Auch mit dem Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS) in Darmstadt gibt es eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zur Entsorgung privater Restabfälle und gewerblicher Abfälle aus dem Kreis Bergstraße.

In Summe fallen im Kreis jährlich rund 36.000 Tonnen Restabfall und gewerblicher Müll an. „Mit dem zweigleisigen Entsorgungskonzept ist sichergestellt, dass wir in den kommenden Jahren den gesamten Rest- und Gewerbeabfall aus dem Kreis Bergstraße regional der thermischen Verwertung zuführen können“. Parallel hierzu baut der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße seit Jahren sein Konzept zur Getrenntmüllsammlung aus, um die Wiederverwertung zu fördern und damit das Restmüllaufkommen zu minimieren. Unter anderem haben die lokalen Wertstoffhöfe, wie es sie inzwischen vielerorts im Kreisgebiet gibt, an Bedeutung gewonnen. „Auch wenn die Entwicklung im Bereich des Recyclings mit großen Schritt weitergeht, wird es doch immer enorme Mengen an Restmüll geben. Erfreulich ist es, wenn hier regionale Partnerschaften zur Entsorgung geschlossen werden können und diese über Jahre auch in Neuauflagen wie jetzt mit dem MVV zu erleben fortgeschrieben werden“, resümiert Verbandsvorsitzender Matthias Schimpf.