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26.03.2019

AUS FÜR DIE BUNTEN E-SCHROTT-CONTAINER

ZAKB stellt Anfang April Sammlung von Elektrokleingeräten in Depotcontainern aus Sicherheitsgründen ein - Gesetzliche Vorgaben machen den Schritt notwendig - Geräte können weiterhin kostenfrei auf den dafür eingerichteten Wertstoffhöfen und im Abfallwirtschaftszentrum in Heppenheim (AWZ) abgegeben werden


Der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB) stellt Anfang April die Sammlung von Elektrokleingeräten in Depotcontainern, hier sogenannte E-Schrott-Container, ein. Die Container in auffälligem Design stehen seit einigen Jahren an vielfrequentierten Stellen im Kreisgebiet. Eine solche Variante der dezentralen Sammlung von E-Schrott gilt bislang als Erfolgsmodell. Doch sie birgt auch Risiken. Diesen wird mit dem Stopp begegnet. Das Problem sind vor allem Lithium-Ionen-Akkus, wie sie in vielen Geräten als Energiespender genutzt werden. Die Akkus sollten nicht mit den Geräten, sondern in eigens dafür ausgewiesenen Boxen entsorgt werden - was so allerdings nicht immer geschieht. Auch gibt es für Geräte mit fest verbauten Akkus Sonderregelungen. Der E-Schrott-Container ist der falsche Platz - was aber gleichfalls immer mal wieder ignoriert wird.

Ein Aus für die Sammlung von Elektrogeräten und damit auch von Kleingeräten durch den Zweckverband bedeutet das Ende der bunten E-Schrott-Container aber nicht. Geräte können wie schon jetzt kostenfrei auf den ausgewiesenen Wertstoffhöfen des ZAKB im gesamten Kreisgebiet und im Abfallwirtschaftszentrum in Heppenheim abgeliefert werden. Auch solche mit darin fest verbauten Lithium-Ionen-Akkus. Zudem besteht das Angebot bei der Abholung von Großgeräten durch den ZAKB, hier werden je Gerät acht Euro berechnet, Kleingeräte kostenfrei mit zu entsorgen.

Mit dem Einstellen der dezentralen Sammlung in den Depotcontainern reagiert der Zweckverband auf verschärfte gesetzliche Vorgaben. Diese greifen beim Sammeln wie beim Umschlag und Transport der Elektrogeräte. Ziel ist es, Brände in Containern und beim Entleeren in größere Transportcontainer zu verhindern. Andernorts habe es solcherlei Zwischenfälle in der Vergangenheit gegeben, heißt es beim ZAKB. Feuergefahr besteht vor allem dann, wenn Kleingeräte mit Lithium-Ionen-Akkus beim Einwurf in einen Container oder beim Umladen des Elektroschrotts beschädigt werden. Da durchgängige Kontrollen nicht zu gewährleisten sind, zieht der ZAKB die Konsequenz und stellt die Sammlung ein. Dies erklärte jetzt Uwe Kanter, Abteilungsleiter Logistik beim Zweckverband.

Einen ersten Container zur E-Schrott-Sammlung hatte der ZAKB im Juli 2014 am OBI-Markt in Bensheim aufgestellt, zunächst versuchsweise. Die Möglichkeit zur dezentralen Abgabe von ausgedienten Elektrokleingeräten wurde von Anfang an gut angenommen, das Angebot in Folge Zug um Zug in die Fläche ausgeweitet. Mittlerweile stehen an zwanzig Standorten Container. Sukzessive sind auch die via E-Schrott-Container entsorgten Abfallmengen gestiegen. Allein im Vergleich der beiden zurückliegenden Jahre 2017 und 2018 ist ein Plus um 3,31 Tonnen auf 83,78 Tonnen zu verzeichnen. Der ZAKB hofft, dass die Sensibilität in der Bevölkerung für die Mülltrennung und damit der Wille zum Umweltschutz auch nach der Veränderung bei der E-Schrott-Annahme Bestand hat. So nämlich lässt sich auch künftig ein umfassendes Recycling der in Elektrogeräten verbauten Wertstoffe sicherstellen.