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News

08.07.2019

BLICK HINTER DIE KULISSEN DER BIOGASANLAGE

Schülerinnen und Schüler der Konrad-Adenauer-Schule erkunden in den Ferien unsere Kompost- und Biogaserzeugung in Heppenheim.


Schüler der Konrad-Adenauer-Schule unterwegs durch unsere Biogasanlage

Wie entsteht aus Küchenabfällen Energie? Wie wird Kompost hergestellt? Und warum ist es so wichtig, Abfall richtig zu trennen? Die Antworten fanden rund 30 Schülerinnen und Schüler am 8. Juli bei ihrer Entdeckungstour durch unsere Biogasanlage.

Energie für Pflanzen und den Kreis Bergstraße
Auf ihrem Weg erkundeten die 5- bis 10-Jährigen die Anlieferhalle für den Bioabfall, warfen einen Blick auf die riesigen Motoren im Blockheizkraftwerk, stiegen die Treppen auf das Dach zum Schwachgasspeicher, durchquerten die Leitzentrale und gelangten zuletzt in die Rotte- und Fermenterhalle. Mit großen Augen standen die kleinen Besucher vor den 30 Meter langen Boxen, in denen wir aus den Küchenabfällen der Bergsträßer Strom, Wärme und hochwertigen Kompost erzeugen. So wird aus vermeintlichem Abfall Energie für Pflanzen und den Kreis Bergstraße: Über neunhundert Haushalte versorgen wir mit grünem Strom aus der Biogasanlage; der Kompost kommt als wertvoller Naturdünger und Bodenverbesserer in der Landwirtschaft zum Einsatz.

„Kein Plastik in die Biotonne“
Daher ist es auch so wichtig, den Abfall stets richtig zu trennen – wie die Schülergruppe bei ihrer Führung lernte. Staunend standen sie vor einem riesigen Berg aus Plastiktüten, Marmeladengläsern und Batterien, die unsere Mitarbeiter aus den angelieferten Abfällen herausfilterten. Denn leider landen immer wieder Fremdstoffe in der Biotonne und somit in der Biogasanlage. Dort stören sie die Abläufe und müssen mühsam aussortiert werden. Das kostet Zeit und viel Geld.

Wo entsorge ich was? Trennanleitung gibt Orientierung
Abschließend nahmen die Schülerinnen und Schüler in einem großen Stuhlkreis noch einmal eine korrekte Abfalltrennung in den Blick: Was gehört in den Bioabfall und was nicht? Ausgestattet mit einer farbenfrohen Sortieranleitung und guten Vorsätzen, zu Hause den Müll richtig zu trennen, machten sich die Kinder auf den Heimweg.