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News

07.06.2019

DELEGATION AUS FRANKREICH INFORMIERT SICH ÜBER ZAKB

Bürgermeister Patrice Carvalho und weitere Vertreter aus Thourotte – der Partnerstadt von Rimbach – erkunden Biogasanlage und Abfallwirtschaftszentrum des ZAKB in Heppenheim.


Delegation aus Frankreich besichtigt Biogasanlage des ZAKB in Heppenheim. Bildmitte: Holger Schmitt, Bürgermeister Rimbach und Patrice Carvalho, Bürgermeister Thourotte | Bild: ZAKB

Wie wird aus Grünschnitt und Bioabfall Energie? Was passiert mit den Wertstoffen, die täglich im Abfallwirtschaftszentrum Heppenheim (AWZ) angeliefert werden? Und warum ist eine korrekte Abfalltrennung so wichtig? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielt die Delegation aus Thourotte um den Rimbacher Bürgermeister Holger Schmitt bei einer Führung durch unsere Biogasanlage und das AWZ am 7. Juni.

„Einmal mehr haben wir uns auf kommunaler Ebene getroffen und auch die deutsche und französische Abfallwirtschaft verglichen. Dabei ist der Besuch vor Ort beim ZAKB ein wichtiger Beitrag gewesen. Herausforderungen und Lösungen wurden erörtert und Fachwissen ausgetauscht“, so Bürgermeister Schmitt.

Grüne Energie direkt vor Ort erzeugt  
„Bioabfall hat jede Menge Potenzial! Aus den Küchen- und Gartenabfällen unserer Kunden macht der ZAKB Strom, Wärme und hochwertigen Kompost“, erklärt Sascha Bocksnick, Abteilungsleiter Technik und Energie, beim Gang durch die Biogasanlage vor den riesigen Toren der Rotteboxen, in denen durch Vergärung Biogas entsteht. „Hier erzeugen wir jedes Jahr grüne Energie für über hundert Haushalte im Kreis Bergstraße. Auf vielen unserer Wertstoffhöfe bieten wir den Bürgerinnen und Bürgern zudem kostenfrei Kompost als Naturdünger an“, so Bocksnick weiter. Noch vor einigen Jahren hat der ZAKB den Grünschnitt über lange Wege in Thüringen entsorgt, heute wird damit regenerative Energie direkt vor Ort erzeugt.

Doch leider landen immer wieder prall gefüllte Plastiktüten in der Biotonne und somit in der Biogasanlage. Dort stören sie die Abläufe und müssen mühsam aussortiert werden. Das kostet Zeit und viel Geld. „Eine korrekte Mülltrennung ist daher unerlässlich“, so Bocksnick vor der staunenden Delegation, als sich vor ihr ein großer Berg aus Unrat auftürmt, der aus dem angelieferten Bioabfall heraussortiert wurde.

Abfallentsorgung über kurze Wege
Nur wenige Schritte von der Biogasanlage entfernt, erkundeten die Besucher gemeinsam das AWZ – das Herzstück des Wertstoffhof-Systems. „Mit seinen Wertstoffhöfen ermöglicht es der ZAKB Bürgern und Gewerbetreibenden, ihre Abfälle in Wohnortnähe zu entsorgen“, erklärt Jonas Thiede, Abteilungsleiter Finanzen und Organisation. Von Windeln, über Schränke und Waschmaschinen bis hin zu Balken, Ziegeln und Grünschnitt läuft im AWZ alles zusammen, was bei den Bergsträßern anfällt. Anschließend werden die Abfälle und Wertstoffe weitertransportiert, verwertet oder entsorgt.

Für einen entspannten Ausklang sorgte am Nachmittag ein Besuch des Freilichtlabors Lauresham in Lorsch, das die Gäste aus Frankreich zurück in die Welt des 8./9. Jahrhunderts versetzte.