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04.05.2017

VIERNHEIM BEANTRAGT MITGLIEDSCHAFT IM ZAKB

Bürgermeister der Stadt Viernheim und Erster Stadtrat übergaben heute formellen Antrag an den ZAKB in Hüttenfeld - Verband wird noch im Mai über Aufnahme entscheiden


Freuen sich auf Zusammenarbeit ab 1. Juli 2018: Helmut Sachwitz, stellv. Vorsitzender des ZAKB-Vorstandes, ZAKB-Geschäftsführer Gerhard Goliasch, Bürgermeister Matthias Baaß und 1. Stadtrat Jens Bolze sowie Werner Knapp vom Bauverwaltungs- und Liegenschaftsamt. Wolfgang Hofmann (rechts im Bild) gibt seinen Betrieb zum 30. Juni 2018 auf.

Einstimmig hat die Stadtverordneten-Versammlung am letzten Freitag den Beitritt der Stadt Viernheim in den „Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße – ZAKB“ beschlossen. Auslöser hierfür ist die Betriebsaufgabe der Firma Hofmann zum 30. Juni 2018.

Heute Vormittag überreichten Bürgermeister Matthias Baaß und Erster Stadtrat Jens Bolze den entsprechenden Protokollauszug sowie den formalen Antrag der Stadt auf Mitgliedschaft im ZAKB an Helmut Sachwitz, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, und  Geschäftsführer Gerhard Goliasch. Somit kann die Verbandsversammlung des ZAKB noch in der Mai-Sitzung (11. Mai) über den Antrag der Stadt Viernheim entscheiden. Der Vorstand hat seine Zustimmung hierzu bereits erteilt.

Bei dieser Gelegenheit lobten die beiden Dezernenten die ausgesprochen schnelle und problemlose Beratung wie Beschlussfassung in den parlamentarischen Gremien, was angesichts der gewichtigen wie komplexen Gesamtthematik nicht selbstverständlich sei. „Ein großes Dankeschön an Magistrat, Fraktionen, Ausschüsse und Parlament. Nicht zu vergessen das zuständige Dezernat, Werner Knapp vom Bauverwaltungs- und Liegenschaftsamt sowie die ZAKB-Geschäftsführung, die den Parlamentariern eine überaus informative und inhaltlich leicht nachvollziehbare Vorlage mit fundierten Aussagen vorgelegt haben.“ In einer Rekordzeit von nur drei Monaten ist dieser nicht alltägliche Tagesordnungspunkt abgewickelt worden! Am Schluss haben alle Stadtverordnete zugestimmt.

Dank gebühre auch – so Baaß – der Viernheimer Institution „Müllabfuhr Hofmann“ dafür, dass sie alles für einen reibungslosen Übergang zu einem leistungsfähigen, erfahrenen und zuverlässigen Nachfolgeunternehmen getan hat.

Jetzt ist Öffentlichkeitsarbeit gefragt, umfassende Information der Bürger über die aus dem Wechsel zum ZAKB resultierenden Veränderungen bzw. Verbesserungen für Bürger und Kunden. Nach Aussage von Geschäftsführer Goliasch will der Zweckverband damit sofort nach Zustimmung durch die Verbandsversammlung beginnen. Eine größere Info-Veranstaltung der Stadtverwaltung auf dem Wochenmarkt ist in der zweiten Jahreshälfte vorgesehen.

Bürger bzw. Kunden werden per ZAKB-Neukundenbroschüre umfassend informiert, ebenso über persönliche Anschreiben Ende des Jahres 2017/Anfang 2018. Am 10. September findet auf dem Gelände des ZAKB ein „Tag der offenen Tür“ statt. Gute Gelegenheit für alle Interessierten, sich ein Bild von den vielfältigen Aufgaben und Serviceleistungen des ZAKB zu verschaffen. Dort sind mittlerweile alle großen Städte des Kreises Mitglied. Es fehlen nur noch Wald-Michelbach, Hirschhorn und Gorxheimertal.

Vieles spricht für den ZAKB: Das in seiner Leerungshäufigkeit flexible System des ZAKB hat sich mittlerweile bewährt. Es gibt dem Bürger/Kunden die Möglichkeit, auf die Anzahl seiner Abfuhren und damit auf die Höhe der Gebühren Einfluss zu nehmen. Ein vergleichbares eigenes System allein für Viernheim wäre mit einem sehr hohen zusätzlichen Aufwand verbunden.

Ziel aller Beteiligten ist es, alle Arbeitsplätze zu erhalten. Dazu gab es bereits Gespräche mit dem ZAKB und dem Stadtbetrieb Viernheim, denn an diesen sollen die Aufgaben des Kernplans zurückdelegiert werden.

Die Kehrmaschine soll also zukünftig das städtische Logo tragen, so wie es in den umliegenden Kommunen gleicher Größe auch der Fall ist.

Der ZAKB-Verbandsversammlung werden künftig auch zwei Mitglieder aus Viernheim angehören. Foto und Text: Stadt Viernheim