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Fremdstoff-Detektoren für einen besseren Bioabfall

Bioabfall hat jede Menge Potenzial! In unserer Biogasanlage in Heppenheim erzeugen wir aus Ihren Bioabfällen Kompost für die Landwirtschaft und grüne Energie für die Menschen in der Region. Doch leider landen immer wieder falsche Abfälle wie metallische Gegenstände, Glas und Verpackungen in den braunen Tonnen. Sie erschweren eine Verwertung und die Einhaltung bestimmter Qualitätskriterien für den Kompost – und müssen daher mühsam aussortiert werden. Das kostet den Zweckverband und letztlich Sie als Gebührenzahler viel Geld.

Seit Jahren machen wir mit Kampagnen auf diese Herausforderungen aufmerksam und werben für eine korrekte Abfalltrennung: über die Medien, bei Veranstaltungen und Führungen sowie mit Fahrzeugbannern, Tonnenaufklebern, Plakaten und über digitale Kanäle wie Webseite, App und Instagram.
Leider hat sich die Qualität des Bioabfalls nicht merklich verbessert, daher wurden nun – begleitend zur Aufklärungsarbeit – elektronische Detektionssysteme angeschafft.

Zwei Phasen: Gelbe & Rote Karten

Ab August 2021 gehen die Fahrzeuge mit den Fremdstoff-Detektoren das erste Mal auf Tour. Ab diesem Moment beginnt die sogenannte Verwarnphase, in der die Biotonnen im Kreis Bergstraße geprüft und bei falscher Befüllung mit einem gelben Anhänger gekennzeichnet werden. So wird der Bürger informiert, seinen Abfall bitte richtig zu trennen, da die Tonne sonst zukünftig nicht mehr geleert wird; in der Verwarnphase werden die Tonnen – trotz falscher Befüllung – weiter geleert. Ende des Jahres beginnt dann der Regelbetrieb. Ab diesem Moment werden falsch befüllte Tonnen, die detektiert wurden, stehen gelassen und nicht geleert. Der Müllwerker markiert die Tonne mit einem roten Anhänger, der den Kunden auffordert, sich bei der Kundenberatung zu melden. Er hat die Möglichkeit, die Tonne nachzusortieren und bei der nächsten Bioabfuhr erneut bereitzustellen oder er lässt sie bei der nächsten Restmüllabfuhr gegen Gebühr als Restabfall leeren.

Was gehört in die Biotonne - und was nicht

Grundsätzlich gehören alle Küchen- und Gartenabfälle in die braune Biotonne – lose, eingewickelt in Zeitungspapier oder verpackt in eine Papiertüte.
Als „kompostierbar“ oder „biologisch abbaubar“ deklarierte Plastiktüten und -produkte wie Geschirr oder Kaffeekapseln dürfen nicht in den Bioabfall. Sie zersetzen sich in unseren Anlagen nicht schnell genug und müssen daher mühsam aussortiert und als Restabfall entsorgt werden.

Das darf in die Biotonne:
Obst-, Gemüse- und Salatabfälle, Eierschalen, Knochen und Fischgräten, Kaffeesatz und -filter, Teebeutel, Frittierfett aufgesaugt in Zeitungspapier oder Küchenkrepp, Lebensmittel ohne Verpackung, Gartenabfälle wie Blumen, Rasen- und Grünschnitt, Rinde, Schalen von Zitrusfrüchten

Das darf nicht in die Biotonne:
Plastikbeutel ("biologisch abbaubar", "kompostierbar"), Glas, Staubsaugerbeutel, Asche, Windeln, Zigarettenkippen und Tabak, Tierkot

Unsere Trennanleitungen in viele Sprachen finden Sie hier kostenlos zum Download.

Richtig Trennen leicht verpackt

Um das richtige Trennen zu erleichtern, bieten wir Ihnen den farbenfrohen Abfallbehälter BiOTONi an. Der praktische Alltagshelfer ist spülmaschinenfest, lässt sich luftdicht verschließen und sieht in der Küche auch noch prima aus. Erhältlich ist BiOTONi für 10 EUR auf zahlreichen ZAKB-Wertstoffhöfen sowie in Geschäften und öffentlichen Einrichtungen: Touristinformation Heppenheim, Rathaus Bensheim, Bürgerbüro Lorsch, Rathaus-Service Lampertheim, Küchenstudio „Küchen mit Biss“, Viernheim

sowie an den Wertstoffhöfen:

Bensheim, Bürstadt, Einhausen, Fürth, Groß-Rohrheim, Heppenheim, Lampertheim, Lorsch, Rimbach, Viernheim, Energiepark Lampertheim-Hüttenfeld

Sie haben Fragen?

Melden Sie sich gerne bei unserer Kundenberatung.