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BIOGASANLAGE
BIOMASSEAUFBEREITUNG
DEPONIEGASVERWERTUNG
FOTOVOLTAIK

Erneuerbare Energien

Bereits seit 2009 beschäftigt sich der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB)mit der Frage, welchen sinnvollen Beitrag er zur Nutzung regenerativer Energieträger leisten kann. Hierbei rückt insbesondere die Energiegewinnung aus Abfällen stark in den Vordergrund. Während in der Vergangenheit primär die thermische Behandlung von Hausmüll im Sinne der Beseitigung praktiziert wurde, gilt es aktuell zudem die Energiepotenziale der sonstigen Abfall- und Stoffströme nutzbar zu machen. Neben der stofflichen Verwertung von Bioabfällen (Vergärung) kommt insbesondere der anfallenden holzigen Biomasse und deren mechanischer Aufbereitung zu Brennstoffen eine hohe Bedeutung zu.

Weiterhin verfügt der ZAKB über größere Flächen zum Ausbau der Stromerzeugung mittels Fotovoltaik. Als Standorte für Fotovoltaik-Freiflächenanlagen sind laut Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) insbesondere "bauliche Anlagen", "versiegelte Flächen" und "Konversionsflächen aus wirtschaftlicher Nutzung" geeignet. Darunter fallen vor allem stillgelegte Deponien, welche sich aufgrund der sich ergebenden Flächendoppelnutzung im besonderen Maße anbieten. Doch auch die Dachflächen der eigenen Anlagen- und Betriebsgebäude eignen sich für solche Anlagen.

Wissenswertes

Mit den geplanten und zum Teil bereits realisierten Projekten wie z.B. den Fotovoltaikanlagen, der Biomasseaufbereitung, der Biogasanlage des ZAKB und der Verwertung von Deponiegas leistet der ZAKB einen nennenswerten Beitrag zur verstärkten Nutzung regenerativer Energien. Dabei liegt der Schwerpunkt auf einer dezentralen Energiegewinnung und -verwendung.

Zur Verdeutlichung sind in der Tabelle die wesentlichen Kerndaten der verschiedenen Anlagen zusammengestellt und ins Verhältnis zu dem Verbrauch je Haushalt gesetzt.

Die Europäische Union und die Bundesregierung haben zum Ausbau der erneuerbaren Energieträger konkrete Ziele festgelegt, den Anteil aller erneuerbarer Energien (Strom, Wärme) bis zum Jahr 2020 auf 20 % anzuheben. Auch wir möchten unseren Beitrag leisten.

Die Schonung natürlicher Ressourcen und die damit einhergehende Schaffung geschlossener Stoffkreisläufe haben auch bei der Bundesregierung eine hohe Bedeutung. Abfälle sollen, soweit möglich, erneut verwendet oder verwertet werden.

Auch hier ist der Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße bereits bei den führenden Abfallverwertern.

Ausblick

In unmittelbarer Nähe zur Biogasanlage soll ein Gewerbegebiet entstehen. Die bei der Vergärung in der Biogasanlage anfallende Wärme könnte hier sinnvoll genutzt werden.

Weiter ist geplant, die Zusammenarbeit mit dem Kreiskrankenhaus Bergstraße um die Kälteversorgung zu erweitern. Parallel dazu finden Gespräche mit den Bauherren des Fachärztehauses, welches neben dem Kreiskrankenhaus Bergstraße geplant ist, über die Lieferung von Wärme und Kälte statt.

Zudem könnte ebenfalls eine Wärmeversorgung des rund um die Gießener Straße liegenden Viertels erfolgen. Hier fanden bereits Gespräche mit der Wohnbau-Genossenschaft statt. Hierfür könnte die Heizanlage und das Gebäude erweitert werden.

 

 

ANLAGENSTROM HAUSHALTEWÄRME HAUSHALTE
Deponiegas BHKW33868
Wärmeverbund KKH960
Biomethan BHKW KKH622134
Fotovoltaik (FV) AWZ106-
FV Lagerhalle64-
FV Schafstall29-
FV Freiland567-
Biogasanlage BHKW1.000203
Gesamt
2.726
1.365