Müllfriedhof im Naturschutzzentrum Bergstraße eröffnet

ZAKB und Naturschutzzentrum Bergstraße (NZB) machen Zersetzung von Abfällen sichtbar

(Lampertheim-Hüttenfeld, 20. März 2026) Was passiert eigentlich mit Abfall, der in der Natur liegen bleibt? Dieser Frage widmet sich das neue Umweltbildungsprojekt „Müllfriedhof – Entdecke, was bleibt“, das im Naturschutzzentrum Bergstraße in Kooperation mit dem ZAKB eröffnet wurde. Es lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, den Zersetzungsprozess verschiedener Abfälle über längere Zeit zu beobachten. Beim Frühlingsfest des NZB am Sonntag, 22. März von 14:00 bis 17:30 Uhr kann er erstmalig von der Öffentlichkeit besichtigt werden.

Im Mittelpunkt stehen fünf sogenannte „Müllgräber“. In ihnen wurden typische Abfallsorten vergraben: Kunststoff, Bioabfall, Restabfall, Altglas und Altpapier. In regelmäßigen Abständen werden sie gemeinsam mit Kindergruppen wieder gehoben. Anhand von Fotos wird dokumentiert, wie stark sich die Materialien verändert haben – oder eben auch nicht.

Besucherinnen und Besucher des Naturschutzzentrums können sich vor Ort über das Projekt informieren. Über einen QR-Code an der Station lassen sich zudem Fotos der ausgegrabenen Abfälle zu verschiedenen Zeitpunkten abrufen: Viele Menschen unterschätzen, wie lange manche Materialien in der Natur verbleiben.

Mit dem Projekt möchten der ZAKB und das NZB zeigen, welche Folgen achtlos weggeworfener Müll für unsere Umwelt hat und für einen verantwortungsvollen Umgang mit Abfällen sensibilisieren.

Über den Zweckverband Abfallwirtschaft Kreis Bergstraße (ZAKB)

Als kommunaler Entsorger sammelt, verwertet und beseitigt der ZAKB alle Abfälle aus privaten Haushalten im Kreis Bergstraße. Gemeinsam mit seiner Tochtergesellschaft, der ZAKB Energie und Dienstleistungs GmbH, beschäftigt er rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betreibt zahlreiche eigene Anlagen an mehreren Standorten in der Region – von einem Abfallwirtschaftszentrum, über Wertstoffhöfe und Sammelstellen bis hin zu einem Energiepark. Durch die Nutzung von Sonne, Biomasse und Deponiegas versorgt der ZAKB mehrere hundert Haushalte mit Wärme und Strom aus erneuerbaren Energieträgern. So leistet der Zweckverband einen Beitrag zur Energiewende im Kreis Bergstraße.